Eisenach, 25.09.2018, von Matthias Hoffmann

Ausnahmezustand auf der Wartburg

Gefahr für das Weltkulturerbe

Gestern gegen 18 Uhr fand das erste Mal seit ca. 10 Jahren wieder eine größere Übung der Eisenacher Feuerwehr im Bezug auf den Katastrophenfall statt. Daran teilgenommen haben Katastrophenschutzeinheiten der Stadt Eisenach, bestehend aus Teilen der Freiwilligen Feuerwehren Eisenach-Mitte, Stockhausen-Hötzelsroda, Stregda, Stedtfeld und Neuenhof sowie des Technische Hilfswerk OV: Eisenach.

Hauptaufgabe der fast 40 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren der Stadt und den über 20 Mitgliedern unseres OV´s war es, die Zisterne im zweiten Burghof leer zu pumpen sowie die Wasserentnahme- und Wasserabgabestellen zu beleuchten. Die Feuerwehr wollte bei ihrem Vorgehen auch prüfen, ob die Brandschutzausstattung der Wartburg unter Einsatzbedingung funktioniert. Zugleich wurde das neu erarbeitete Gefahrenabwehrkonzept für die Wartburg überprüft.

Rund 240 Kubikmeter Wasser mussten die Kameraden gestern Abend aus der Zisterne pumpen. Dieses wurde großflächig in den darunterliegenden Wald abgeleitet. Zeitnah soll nun in die Zisterne eine beheizte Steigleitung eingesetzt werden, um die Wasserentnahme für die Feuerwehr zu vereinfachen und sie auch bei Minusgeraden sicher zustellen.

Im Einsatz waren der Zugtrupp, der GKW 1 (B1) sowie der MLW IV (WP).


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