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Chronik

Samstag, 10. Oktober 1992 - der Ortsverband Eisenach des Technischen Hilfswerkes wurde gegründet. Auf dem Marktplatz der Wartburgstadt präsentierte sich an diesem Tag das THW.
In einer Feierstunde im Festsaal des Eisenacher Landratsamtes wurde die offizielle Gründung des Ortsverbandes vorgenommen.
Der THW-Landesbeauftragte Hessen und Beauftragter für Thüringen, Hans-Albert Lossen, nahm die Gründung vor. Lossen: "Die Bundesbürger in den neuen Ländern dürfen nicht schlechter geschützt sein als in den alten Ländern".
Er lobte das Eisenacher Engagement um die Jugendarbeit. Sie seien bisher in Thüringen die einzigen, die sich dieser wichtigen Aufgabe stellen.
Zum Ortsbeauftragten bestellte die Bundesanstalt Dieter Knittel. Elf Mitglieder gehörten an diesem Gründungstag zum Einsatzverband. Weiterhin waren 12 Jugendliche in den Reihen des THW.
In Seebach machten die ehrenamtlichen Helfer ihre Ausbildung. In dieser wichtigen Zeit der Aufbauarbeit erhielten die Frauen und Männer tatkräftige Hilfe und Unterstützung von den Kameraden aus Bad Hersfeld und Dillenburg. Diese Ortsverbände gaben auf dem Eisenacher Markt ebenfalls einen Einblick in ihre Technik. Das Eschweger THW war mit der Feldküche gekommen und bereitete eine deftige Erbsensuppe zur Eröffnung. Die Dillenburger stellten ihren Lichtwagen aus.

Nur ein Barkas B 1000 gehörte im Oktober 1992 zum Eisenacher Ortsverband. Zur Gründung übergab der Ortsbeauftragte des THW Rüsselsheim, Willi Schmidt, zwei Fahrzeuge den Eisenachern.
Durch die Umstrukturierung des THW wurden in der Opelstadt eine Gerätekraft- und ein Mannschaftswagen freigesetzt und in die Opelstadt unterhalb der Wartburg überführt.

Seit dem 10. Oktober 1992 hat nun Eisenach eine Katastrophenschutzorganisation des Bundes.
Über 70.000 Helferinnen und Helfer in 625 Ortsverbänden waren zu diesem Zeitpunkt im THW tätig. Bis 1993 sollen noch weitere 80 Verbände gebildet werden.